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Wissen · Webdesign

Webdesign Agentur in Freiburg finden, 12 Fragen vor dem Auftrag

Von Antonio Pacino, Infinityware · Aktualisiert am 07.10.2026

Stellen Sie jeder Agentur dieselben zwölf Fragen, bevor Sie unterschreiben. Sie betreffen Festpreis, Code-Eigentum, laufende Kosten und das, was nicht im Angebot steht. Dazu kommen Ansprechpartner, Zeitplan, Ihre eigene Zuarbeit und Änderungen nach dem Start. Den Schluss bilden Ladezeit, Auffindbarkeit, Referenzen mit Zahlen und der Ausstieg. Weicht eine Agentur bei einer Frage aus, ist das schon die wichtigste Antwort.

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Warum ist die Auswahl so schwer?

Eine Website kaufen die meisten Unternehmer nur alle sieben bis zehn Jahre. Es fehlt die Routine, die man beim Einkauf von Material oder Maschinen hat. Es fehlt auch ein Maßstab zum Vergleichen. Zwei Angebote über 1.200 und 6.000 Euro können beide angemessen sein, je nachdem, was drinsteht. Meistens steht es nicht drin.

Dazu kommt, dass fast jede Agentur dasselbe sagt. „Modern, individuell, suchmaschinenoptimiert“ steht auf fast jeder Seite. Diese Wörter kosten nichts und sagen nichts. Die Unterschiede zeigen sich erst bei konkreten Fragen, und um die geht es hier.

Ich schreibe das als jemand, der in Freiburg selbst Websites baut. Neutral ist dieser Text also nicht, und das sollten Sie beim Lesen wissen. Trotzdem stehen unten Fragen, bei denen auch ich Ihnen eine ehrliche Antwort schulde. Ein paar davon fallen manchmal gegen mich aus.

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Welche vier Fragen klären Geld und Eigentum?

1. Ist das ein Festpreis oder eine Schätzung? Ein Festpreis bindet den Anbieter, eine Schätzung bindet Sie. Bei einer Schätzung landet jede zusätzliche Stunde auf Ihrer Rechnung. Fragen Sie ausdrücklich, was passiert, wenn es länger dauert als gedacht. Lassen Sie sich die Antwort ins Angebot schreiben.

2. Gehört mir der Code nach der Abnahme? Die einzige richtige Antwort ist ein klares Ja, mit vollem Zugriff auf Quellcode und Inhalte. Spricht jemand von Lizenz, Nutzungsrecht oder einer eigenen Plattform, mieten Sie die Website nur. Das merken Sie in dem Moment, in dem Sie wechseln wollen.

3. Welche laufenden Kosten entstehen nach dem Start? Hosting, Domain, Wartung und Lizenzen für Zusatzmodule kommen zusammen. Lassen Sie sich die Summe pro Jahr nennen statt pro Monat, das macht Größenordnungen sichtbar. Fragen Sie auch, was davon Pflicht ist und was Angebot.

4. Was steht ausdrücklich nicht im Angebot? Das ist die nützlichste Frage der ganzen Liste und die unangenehmste. Gemeint sind Posten wie Texte, Bilder, Rechtstexte, die Einrichtung des Google-Profils oder eine Schulung. Jeder davon kann nachträglich vierstellig werden, wenn ihn vorher niemand bemerkt hat.

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Welche vier Fragen klären die Zusammenarbeit?

5. Wer arbeitet an meinem Projekt, und spreche ich mit dieser Person? Bei größeren Agenturen sitzt oft ein Projektmanager zwischen Ihnen und den Menschen, die bauen. Das ist nicht falsch, kostet aber Zeit und Genauigkeit. Fragen Sie, wer Ihre Rückfragen beantwortet und wie schnell.

6. Wie sieht der Zeitplan aus, und was passiert bei Verzug? Ein grober Rahmen genügt, aber es sollte ihn geben. Wichtiger ist, was passiert, wenn er reißt. Erfahren Sie es vorher oder erst hinterher?

7. Was brauchen Sie von mir, und bis wann? Projekte verzögern sich am häufigsten durch fehlende Texte und Bilder vom Kunden, seltener durch die Agentur. Wer Ihnen das vorher sagt, hat schon öfter gebaut.

8. Wie laufen Änderungen nach dem Start? Per Mail, im Ticketsystem oder nur mit Wartungsvertrag? Und was kostet eine Änderung, die zwanzig Minuten dauert? Kommt darauf keine Antwort, wird es die teuerste Frage von allen.

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Welche vier Fragen prüfen Handwerk und Belege?

9. Wie schnell wird die Seite laden, und woran messen Sie das? Es gibt öffentliche Messwerte, die jeder nachprüfen kann. Eine Agentur, die Tempo verspricht, sollte dort ihre eigene Website und die ihrer Kunden vorzeigen können. Ist die Agentur-Website selbst langsam, haben Sie Ihre Antwort.

  • 10. Was tun Sie dafür, dass ich gefunden werde, und was nicht? Saubere Struktur, sprechende Adressen und kurze Ladezeit gehören zum Bauen. Laufende Sichtbarkeit ist eine eigene Leistung mit eigenem Preis. Wer beides vermischt und Platzierungen verspricht, sagt etwas zu, das er nicht in der Hand hat.

  • 11. Zeigen Sie mir drei Referenzen mit Zahlen. Gemeint sind drei Projekte mit einer Kennzahl wie Klicks, Anfragen, Ladezeit oder Seiten im Index. Drei schöne Bilder reichen nicht. Fragen Sie, ob Sie mit einem dieser Kunden sprechen dürfen. Meine stehen unter Referenzen, jede mit nachprüfbaren Werten.

  • 12. Was passiert, wenn ich die Zusammenarbeit beende? Bekomme ich Dateien, Zugänge und Domain heraus, und in welcher Form? Die Frage klingt unhöflich. Sie ist die wichtigste von allen, weil die Antwort zeigt, worauf das Geschäftsmodell beruht.

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Welche fünf Warnsignale sollten Sie kennen?

Die Website läuft in einem Baukasten. Bietet Ihnen jemand Wix, Jimdo oder einen anderen Homepage-Baukasten als Agenturleistung an, ist Vorsicht geboten. Sie zahlen dann einen Agenturpreis für etwas, das Sie selbst mieten könnten. Danach sitzen Sie in einem System, aus dem Sie nur mit Verlusten herauskommen.

Der Code gehört Ihnen nicht. Sie mieten die Seite, monatlich und dauerhaft. Beim Wechsel bleibt Ihnen nur der Text, den Sie selbst geschrieben haben.

Stundensätze ohne Obergrenze. Wer nur Stundensätze nennt und keinen Deckel anbietet, verlagert das ganze Risiko auf Sie.

Garantierte Platzierungen. Googles Reihenfolge steuert allein Google. Wer Platz eins garantiert, verspricht etwas, das er nicht in der Hand hat. Oder er meint eine Suchanfrage, nach der kein Mensch sucht.

Der Preis fällt am Telefon. Werden aus 4.000 Euro plötzlich 2.400, sobald Sie zögern, war eine der beiden Zahlen falsch. Meistens sind es beide.

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Was sollten Sie selbst mitbringen?

Drei Dinge machen jedes Projekt schneller und günstiger, egal wen Sie beauftragen. Erstens kennen Sie das Ziel der Website, also Anrufe, Anfragen, Bewerbungen oder Verkäufe. Eine Website für alles ist eine Website für nichts. Zweitens haben Sie echte Fotos Ihrer Arbeit, auch mit dem Handy gemacht. Drittens notieren Sie die Fragen, die Ihre Kunden am Telefon wirklich stellen.

  • Aus diesen Fragen werden später die Überschriften Ihrer Seiten. Wollen Sie wissen, wo Ihre jetzige Seite technisch steht, bevor Sie Angebote einholen? Dann nutzen Sie die kostenlose Website-Analyse. Die Befunde gehören Ihnen, ob Sie danach mit mir arbeiten oder mit jemand anderem. Mein eigenes Angebot steht unter Webdesign Agentur in Freiburg, die Preise auf der Preisseite.

FAQ

Häufige Fragen

Wie gut wird Ihre Website gerade gefunden?

Ich prüfe Tempo, Sichtbarkeit bei Google und den Weg bis zur Anfrage. Die Empfehlungen gehören Ihnen, auch wenn Sie sie mit jemand anderem umsetzen.

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