
Wefer3D, vom langsamen Altauftritt zur 3D-Druck-Website mit Webshop
Stefan Wefer fertigt mit Wefer3D Prototypen, Funktionsteile und Kleinserien aus Kunststoff. Seine alte Website war langsam und bei Google schwach sichtbar. Heute steht dort ein neuer Auftritt mit Webshop, ein eigener 3D-Druck-Kostenrechner ist in Arbeit. In gut vier Monaten nach dem Relaunch kamen 401 Klicks und 29.779 Impressionen zusammen. Das ist mehr als in den elf Monaten davor.


Live-Ansicht von wefer3d.com
Ausgangslage
Eine veraltete Seite in einem hart umkämpften Feld
Wefer3D druckt industriell und fertigt Prototypen, Funktionsteile und Kleinserien aus Kunststoff. Dazu kommen 3D-Scans und Bauteile nach Kundenvorgabe für Industrie, Maschinenbau und Automotive. Die alte Website war langsam, das Design veraltet, und Anfragen kamen kaum. Für die wichtigen Fachbegriffe stand das Unternehmen bei Google weit hinten.
Dazu kommt der Wettbewerb. Im 3D-Druck sind viele etablierte Anbieter unterwegs. Um Begriffe wie Rapid Prototyping oder Expressfertigung kämpfen viele, vordere Plätze gibt es dort nicht über Nacht. Genau dort sollte Wefer3D sichtbar werden, mit realistischen Erwartungen.
Gewünscht war ein sauberer Auftritt, der die Fertigung überzeugend zeigt. Wefer3D sollte bei Google deutlich besser gefunden werden. Dazu kam ein Webshop, in dem Interessenten ihre Teile bestellen und später direkt kalkulieren können.
Vorgehen
Erst die Inhalte gesichert, dann die Seite neu gebaut
Zuerst habe ich die alte Website durchgesehen und alle brauchbaren Inhalte gesichert. Diese Angaben habe ich mit dem aktuellen Stand abgeglichen und ergänzt. Daraus entstand ein Baumdiagramm für Navigation, Seitenzahl und Reihenfolge der neuen Website. Danach habe ich die Seite gebaut, durchgehend in engem Austausch mit dem Kunden.
In weiteren Sessions kam eine neue Leistung dazu, das Selektive Lasersintern. Ich habe sie so eingebunden, dass sie in die Struktur passt und bei Google für die passenden Begriffe gefunden wird. Die Anbindung der hauseigenen 3D-Drucker an die geplante Kalkulation stimme ich eng mit dem Kunden ab. Er kennt seine Maschinen und Parameter am besten.
Die Sichtbarkeit wächst in einzelnen, gezielten Sessions statt über einen festen Monatsvertrag. Im Juni 2026 folgten weitere SEO-Maßnahmen für den Sprung von Seite zwei auf Seite eins. In einem so umkämpften Feld dauert das. Dafür zahlt der Kunde keine laufende Pauschale.
In Entwicklung
Ein 3D-Druck-Kostenrechner, den ich selbst programmiere
Eine der größten Aufgaben ist der Kalkulator. Ihn durch ein neueres Plugin zu ersetzen, würde die Kosten aus dem Ruder laufen lassen. Deshalb entwickle ich einen eigenen 3D-Druck-Kostenrechner. Interessenten sollen ihr Bauteil hochladen, Material und Verfahren wählen und sofort einen Preis sehen. Das Warten auf ein Angebot fällt dann weg.
Der Rechner wird eng an die hauseigenen 3D-Drucker angebunden. So passt die Kalkulation zur echten Fertigung. Diese Anbindung baue ich gemeinsam mit Wefer3D.
Der Kostenrechner ist als eigenständige Software geplant. Ich will ihn später als Software-as-a-Service anbieten und dann in die Seite von Wefer3D einbauen. Im Moment ist er in Entwicklung und noch nicht live.
Sichtbarkeit
Wie Wefer3D in einem umkämpften Feld nach vorne kommt
Im 3D-Druck bringen Genauigkeit und Geduld mehr als Masse. Ich habe geprüft, wonach die Zielkunden wirklich suchen und wer dafür schon vorne steht. Daraus habe ich Inhalte und eine Struktur gebaut, die genau auf diese Suchbegriffe zielen.
Das zeigt sich an einzelnen Fachbegriffen. Für "3d druck kalkulator" steht die Seite auf rund Position 8,8. Für "3d druck berechnen" steht sie auf rund Position 10,0. Der Markenname "wefer 3d" steht auf Position 1. Insgesamt ranken inzwischen 1.000 Suchanfragen, 94 davon im Schnitt auf Position 1 bis 3 und 183 auf Seite 1.
Bei den ganz großen Begriffen ist der Weg noch nicht zu Ende. "rapid prototyping" sammelt bereits 3.212 Impressionen, steht aber erst auf Position 37. Der Begriff rückt Schritt für Schritt vor. Einzelne Produkte erscheinen außerdem als Produkt-Treffer direkt in den Suchergebnissen.
Ehrlich gerechnet
Was die Search Console seit Februar 2026 zeigt
Die Daten der Google Search Console zeigen die Wirkung. In rund vier Monaten nach dem Relaunch ab Februar 2026 kamen 401 Klicks und 29.779 Impressionen zusammen. Die alte Seite kam in den elf Monaten davor auf 349 Klicks und 9.696 Impressionen. Pro Tag ist das ungefähr die achtfache Sichtbarkeit.
Technisch steht die Seite sauber da. Google Lighthouse gibt ihr 92 von 100 Punkten für SEO und 96 von 100 für Best Practices. Beim Tempo ist noch Luft nach oben. Die Website läuft weiter auf dem Shared-Hosting des Kunden. Der Umzug auf schnelles Managed Webhosting ist hier der nächste Hebel.
Eine monatliche Pauschale gibt es hier bewusst nicht, ich arbeite in einzelnen Sessions. Der Kunde zahlt für tatsächlich geleistete Arbeit. Die Sichtbarkeit wächst Schritt für Schritt weiter, und die Grundlage für die nächsten Plätze steht.
Die Ergebnisse seit dem Relaunch
Die Zahlen stammen aus der Google Search Console. Im 3D-Druck kämpfen viele Anbieter um dieselben Begriffe, vordere Plätze kommen mit der Zeit. Die Richtung stimmt. Die neue Seite wird deutlich häufiger gefunden, und für einzelne Fachbegriffe steht sie schon vorne.
Platzierungen für Fachbegriffe
- wefer 3d · MarkePosition 1,1
- 3d druck kalkulatorPosition Ø 8,8
- 3d druck berechnenPosition Ø 10,0
- 3d druck online konfiguratorPosition Ø 10,9
- rapid prototyping · 3.212 Impressionen, im AufbauPosition Ø 37,3
International gefunden
Deutschland, Österreich, Schweiz, USA, Spanien und weitere
Sprache
Deutsch, international auffindbar
Hervorgehoben in der Suche
Produkt-Treffer in der Google-Suche
Datenbasis ist die Google Search Console. Der Export reicht von Februar 2025 bis Juni 2026 und enthält damit auch die alte Website. Verglichen werden die rund vier Monate nach dem Relaunch ab Februar 2026 mit den elf Monaten davor. Nach dem Relaunch waren es 401 Klicks und 29.779 Impressionen, davor 349 Klicks und 9.696 Impressionen. Einzelne Begriffe arbeiten sich noch von Seite zwei nach vorne. Beim Tempo bleibt Luft, solange die Seite auf dem Shared-Hosting des Kunden läuft.
Kundenstimme
Wir haben bereits mehrere Projekte von Infinityware durchführen lassen und waren jedes Mal sehr begeistert von der Arbeit. Das wird sicherlich nicht unser letztes Projekt gewesen sein.
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