Malerfachbetrieb Zimmermann, von einer Baukasten-Seite zu einem Auftritt für die ganze Region
Dennis Zimmermann führt seit 2007 einen Maler- und Lackiererbetrieb in Schallstadt bei Freiburg. Seine alte Website war ein Baukasten-Onepager. Dort fehlten die einzelnen Leistungen und die 4,9 Sterne aus 18 Google-Bewertungen. Seit September 2026 hat er eine Website mit eigenem Code und 54 Seiten. Jede Leistung und jeder Ort bekommt dort eine eigene Seite.


Live-Ansicht von malerfachbetrieb-zimmermann.de
Ausgangslage
Ein Betrieb mit rund 15 Leistungen und eine Seite, die davon nichts zeigte
Die alte Website war ein Onepager aus einem Baukasten. Alles stand auf einer einzigen Seite, die Navigation sprang nur zu Ankern. Manche Überschriften trugen noch Platzhalter-Texte. Die Fotos kamen in voller Kameraauflösung beim Besucher an. Google sah genau eine Seite, die für alles gleichzeitig gefunden werden sollte.
Der Betrieb kann deutlich mehr, als diese eine Seite zeigte. Innenanstrich, kreative Spachteltechnik, Akustikbeschichtung, Fassade, Betonschutz und Graffitientfernung gehören dazu, insgesamt rund 15 Teilleistungen. Wer in Freiburg nach einer dieser Arbeiten suchte, fand keine passende Seite. Bestenfalls tauchte der Onepager weit hinten in den Ergebnissen auf.
Das stärkste Argument des Betriebs blieb ungenutzt. Über Jahre hatte er 4,9 von 5 Sternen aus 18 echten Google-Bewertungen gesammelt. Auf der Website standen sie nirgends. Im Handwerk entscheidet genau dieser Wert oft, wer den Anruf bekommt.
Vorgehen
Eine eigene Seite für jede Leistung und jeden Ort
Jede Leistung bekam ihre eigene Seite, 17 an der Zahl. Sie sind in fünf Themengruppen gebündelt, von Innenarbeiten über Kreativtechniken bis Fassade und Schutz. Dazu kamen 11 Ortsseiten für Freiburg und die Gemeinden im Umland. Jede hat einen eigenen Text statt eines ausgetauschten Ortsnamens. Am Ende stehen 54 Seiten, wo vorher eine war.
Die Bewertungen stehen jetzt dort, wo Besucher hinschauen. Sie erscheinen im ersten Bildschirm und auf einer eigenen Seite mit allen Stimmen. Für Google und KI-Assistenten sind sie zusätzlich maschinenlesbar hinterlegt. Dasselbe gilt für Firmendaten, Leistungen und häufige Fragen.
Die Gestaltung ist hell und ruhig, damit die Fotos der eigenen Arbeit wirken. Die fünf Themengruppen tragen Farben aus dem Logo. Auf Kundenwunsch kam ein Dunkelmodus dazu. Dafür habe ich alle Farben noch einmal auf Lesbarkeit geprüft.
Die Website ist barrierearm gebaut, in Anlehnung an WCAG 2.2 AA. Sie lässt sich auf 200 Prozent vergrößern. Auf einem 320 Pixel schmalen Bildschirm bleibt sie bedienbar, und seitlich läuft nichts heraus. Der Tastatur-Fokus ist immer sichtbar. Wer im System reduzierte Bewegung eingestellt hat, sieht keine Animationen.
Technik
Eigener Code statt Baukasten, und Fotos, die nicht bremsen
Die Seite läuft mit eigenem Code und wird vollständig vorab erzeugt. Bei einem Aufruf fragt also kein System erst eine Datenbank. Das macht sie schnell. Außerdem fehlen ihr die typischen Angriffsflächen, die eine gepflegte Installation sonst mitbringt.
Für die Fotos habe ich eine eigene Verarbeitung gebaut. Aus jedem Originalbild entstehen automatisch drei Größen für Handy, Tablet und Desktop. Dazu kommt eine unscharfe Vorschau, die sofort erscheint, während das scharfe Bild lädt. Ein Handwerksbetrieb lebt von seinen Bildern, und genau die kosten sonst die meiste Ladezeit.
Alles, was Ladezeit kostet und nichts beiträgt, habe ich weggelassen. Eine Animationsbibliothek gibt es nicht, Bewegungen entstehen mit Bordmitteln. Analytics lädt erst, wenn der Besucher zugestimmt hat.
Anfragen
Vom Foto der Wand zur Anfrage in zwei Minuten
Wer ein Angebot will, geht ein paar kurze Schritte durch. Gefragt wird nur, was für eine Einschätzung wirklich nötig ist. Fotos der Räume oder der Fassade lassen sich direkt anhängen. Das spart die Rückfragen am Telefon, die sonst vor jeder Besichtigung anfallen.
Die Anfragen landen im eigenen Postfach des Betriebs, ohne Umweg über einen Fremdanbieter. Telefonnummer und Angebotsknopf stehen auf jeder Seite im Kopfbereich. Auf dem Handy bleiben sie zusätzlich dauerhaft am unteren Rand.
Ehrlichkeit
Was bewusst nicht auf der Seite steht
Ein Malerbetrieb darf nicht mit Qualifikationen werben, die er nicht hat. Die Texte sprechen deshalb vom Fachmann und vom Gesellenabschluss, nicht vom Meisterbetrieb. Wo ein Einzelunternehmer arbeitet, zeigt die Seite auch kein erfundenes Team.
Auch bei den Preisen bleibt die Seite zurückhaltend. Die Ratgeber erklären, welche Faktoren den Preis bestimmen. Zahlen, die im Einzelfall nicht stimmen würden, nennen sie nicht. Das Angebot kommt nach der Besichtigung und nicht aus einer Tabelle.
Die ersten vier Wochen
Die Website ist seit September 2026 online. Vier Wochen nach dem Start stehen 65 Suchbegriffe in den Top 10 von Google, 28 davon in den Top 3. Klicks und Einblendungen pro Tag liegen jeweils gut die Hälfte über Juli und August.
Platzierungen, Klicks und Einblendungen stammen aus der Google Search Console des Betriebs, Zeitraum 24.09. bis 21.10.2026 im Vergleich zu Juli und August 2026. Der Umfang stammt aus der Sitemap, die Bewertung aus dem Google-Unternehmensprofil.
Häufige Fragen zum Projekt Malerfachbetrieb Zimmermann
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